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Der Chef

Hugo,
Koch aus Berufung.

Er hätte Karriere im Management machen können. Doch er entschied sich für die Schürze. Von den Küchen seiner beiden Großmütter zu den Sternenbrigaden Lyons, hat Hugo sein Leben auf der Suche nach einem einzigen Geschmack verbracht – eben jenem, der heute in jedem Teller von La Crème de la Crème wiederzufinden ist.
Hugo, Chef von La Crème de la Crème
Die beiden Großmütter – das Lernen in der Küche als Kind
Da, wo alles begann

Zwei Großmütter,
zwei Küchen.

Alles beginnt auf Augenhöhe eines Kindes, in zwei Küchen. In der der italienischen Großmutter – morgens ausgerollte Pasta, die Soße köchelt bis zum Abend. In der französischen Großmutter – kalte Butter, ein Teig, den man nicht hetzt, und ein Dessert, das gelingt oder neu begonnen wird.
Sommer für Sommer verbringt Hugo ganze Wochen bei ihnen: schälen, kneten, probieren, von vorn beginnen. Kochen lernt er nicht aus Büchern – er lernt es mit den Händen. Und er bewahrt sich zwei Dinge, die ihn nie wieder verlassen: die Liebe zur Präzision und die Freude, die Menschen, die man liebt, zu nähren.
Hugo, junger Chef – die Wahl der Schürze
Der Ruf, der nie erlischt

Die Vernunft sagte nein,
die Leidenschaft sagte Küche.

Auf dem Papier hatte Hugo alles, um anderswo erfolgreich zu werden: ein abgeschlossenes Wirtschaftsstudium in Montréal, eine vielversprechende Managementkarriere. Doch als es soweit war, trifft er die unvernünftigste Entscheidung seines Lebens – er hängt den Anzug an den Nagel, zieht die Schürze an und fängt in einer französischen Kochschule ganz von vorn an. Lehrling, ganz unten. Er wird zu einem der Besten seines Jahrgangs.
Das Leben versucht später, ihn davon abzubringen – eine Restaurantübernahme scheitert zwischen Anwälten, acht Jahre in der Tech-Firma der Familie. Doch die Küche, sie verlischt nie ganz. Sie wartet im Verborgenen, stets bereit, von Neuem den Raum auszufüllen, sobald man sie lässt.
Lyon – die Strenge der Sterneküchen
Lyon · die Schule der Exzellenz

Das Feuer der
Sternehäuser.

Es blieb der Traum eines jeden jungen, in der französischen Küche ausgebildeten Kochs – ein Sternelokal in Frankreich. Lyon öffnet ihm die Türen: zunächst die Brasserie eines der größten Namen der französischen Gastronomie. Der Empfang ist rau, einem Jungen aus Kanada macht man keine Geschenke. Hugo erlebt eine Feuertaufe, die Zweifel sät, aber auch prägt.
Er setzt seinen Weg in einem weiteren großen Haus in Lyon fort, diesmal mit zwei Sternen. Hier lernt er wirklich – die Strenge des Services, die Liebe zum kleinsten Detail, der kompromisslose Anspruch. Diese Grammatik der großen französischen Tische spricht er bis heute, in allem, was seine Küche verlässt.
Hugo und sein Bruder Jules – die Gründer
Die Signature-Kreation des Küchenchefs
Lima · die Rückkehr

Zwei Brüder,
ein französisches Haus.

In Lima läuft alles zusammen. Hugo kehrt der Liebe wegen zurück – er heiratet die Frau, die er auf der Hochzeit seines Bruders Jules kennengelernt hat. Und die Leidenschaft flammt wieder auf. Allein in seiner Wohnung in Lima entwirft er eine Karte, eine Atmosphäre, einen Anspruch: das französische Café, das er immer selbst besuchen wollte.
Dann ruft er Jules an. Acht Jahre lang hatten die beiden Brüder bereits gemeinsam im Tech-Bereich aufgebaut. Dieses Mal sollte es rund um einen Tresen, eine Theke, ein zu belebendes Haus sein: Hugo in der Küche, Jules als Strukturgeber. Zwei Temperamente, eine gemeinsame Obsession – niemals etwas zu servieren, auf das sie nicht stolz wären.
La Crème de la Crème entstand aus einem Gespräch zwischen zwei Brüdern, die einfach das Café eröffnen wollten, das sie selbst gern besucht hätten.

Den Rest muss man probieren kommen.

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